Die Erscheinung von Rovenska

Erzählungen

Pressestimmen

„Drago Jancar ist der bedeutendste slowenische Romancier der Gegenwart, seine Erzählungen gehören zum Besten der zeitgenössischen europäischen Prosa, und ,Die Erscheinung von Rovenska‘ ist als Weltliteratur zu bezeichnen.“

Karl-Markus Gauß, Frankfurter Allgemeine Zeitung


„Der slowenische Schriftsteller Drago Jancar ist einer der bedeutendsten Gestalten der gegenwärtigen Literatur [...] Er greift eine Persönlichkeit heraus und macht an ihr sichtbar, wie sich Geschichte am Einzelnen auswirkt.“

Salzburger Nachrichten


„Ein bemerkenswerter und breit empfohlener Band des bekannten slowenischen Autors.“

bn.bibliotheksnachrichten


„Alle diese Erzählungen haben eines gemeinsam: sie handeln von ,einfachen‘ Menschen, denen das Schicksal nicht gerade Freund geworden ist. Drago Jancar gilt nicht umsonst als einer der bedeutendsten Schriftsteller Sloweniens. Das vorliegende Buch weist ihn als echten Erzähler aus, der mit sehr viel Feingefühl fesseln kann.“

Bücherschau


Die Erscheinung von Rovenska

Erzählungen

ISBN 978-3-85256-160-8
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Übersetzt von: Klaus Detlef Olof
Originalsprache Slowenisch
Maße 135 mm210 mm

18,00 €*



„Drago Jancars Erzählungen balancieren kunstvoll zwischen Fakten und Fiktionen.“ (Kleine Zeitung)


Der anfängliche Frieden in den Erzählungen ist trügerisch. Denn schon bald kippen die idyllischen Bilder und melancholischen Stimmungen, was bleibt, sind Bedrohung und Schrecken. Auf dem stillen Kai einer Adriainsel flanieren Liebespaare, ein Lehrer in Triest beugt sich zusammen mit seinem Schüler über die Bücher, eine ältere Dame löst in ihrer Laibacher Wohnung mathematische Formeln … Mit subtiler Ironie beschreibt der slowenische Autor seine Helden, scheinbar mit leichter Hand – doch voller Kraft – wirft er die Charaktere hin. Und hebt so, eigenwillig distanziert, einfache Menschen hinter großen Persönlichkeiten in den Strom der Geschichte. Plötzlich konfrontiert Drago Jančar den Leser mit der Vergangenheit, mit ihrer Verstrickung in Verbrechen, über die das Gras des Vergessens gewachsen war.