Poetische Modelle

Wolfgang Buchner

Poetische Modelle

1960–2011

Mit Texten von Götz Pochat, Anna Spohn und Wilhelm Hengstler

Gebunden
559 S., 21 x 26 cm

ISBN 978-3-85256-635-1

€ [D/A] 29,90 / € [I] 28,30

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Buchner, Wolfgang Kunst zeitgenössisch Handwerk poetisch Malerei kreativ


Die Kunst der Universalpoesie – die Werkmonografie von Wolfgang Buchner

Wolfgang Buchner gilt als virtuoser Handwerker, Zeichner, Maler, Bildhauer – ein Künstler, der konsequent an der Schnittstelle von bildender Kunst und Naturwissenschaften arbeitet.
Die Erstmonografie über den Arbeitszeitraum von 1960 bis 2011 umfasst 14 Werkfelder, die den Begriff des „Poetischen Modells“ umkreisen. Die Felder tragen u. a. Titel wie Geopoesie, Opal, Flügelsätze, Papiermaschine, Schneewerke, Tauweg, Salzwerke marin – darin eröffnet der Künstler sein „Spiel der Korrespondenzen“.
Er spürt z. B. in den Opalfächern der Korrespondenz des Minerals mit dem Licht nach, in der Arktischen Box der Korrespondenz eines Auges mit Luftspiegeln. Buchner arbeitet mit Zeichnung, Malerei, Bildrollen, aber auch mit mechanischen Objekten, wie etwa einer vier Meter hohen, begehbaren Papiermaschine.
Ein eigenes Feld bilden die Salinenarbeiten, die Saline des Falken, die das apulische Castel del Monte des Staufenkaisers Friedrich II. mit der Meeressaline von Bari in Verbindung bringt, ein Modell, das auf Mathematik, Kristallisation und realen wie surrealen Geschichten fußt. Die Monografie enthält Beiträge namhafter Autoren sowie Anmerkungen und Materialien zur Werkgeschichte.