Arbeiten 1993–2009

Herbert Meusburger

Arbeiten 1993–2009

Gebunden, 128 S., 21 x 27 cm zahlr. SW- u. Farbabb.

ISBN 978-3-85256-509-5

€ [D/A] 29,90 / € [I] 28,30

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Vorarlberg Niederösterreich Bildhauer öffentlicher Raum Granit Meusburger, Herbert Skulptur Religion Kirche Porträt Denkmal


Das archaische Material Granit verbindet der österreichische Bildhauer mit einer minimalistischen Formensprache.

Herbert Meusburger hat sich dem Stein verschrieben, genauer dem Urgestein Granit. Er entwickelt – oft für den öffentlichen Raum – grob gehauene Stelen, Gebilde, die an Zäune erinnern, sogenannte „Behausungen“ oder serielle Formationen. Oft evozieren die Skulpturen Formen, die man aus dem alltäglichen Umfeld kennt, etwa architektonische Elemente wie Regalsysteme, Fensterstürze oder ganze Blockhütten. Der schwer zu bearbeitende Stein ist dabei Basis für eine tief gehende Auseinandersetzung mit Materialität und der bildhauerischen Arbeit an sich: Die Gegensätze Stützen und Lasten, Aufrauen und Glätten oder Abspalten und Zusammenfügen sind Kernelemente im künstlerischen Schaffen Meusburgers. Für die Pinakothek der Moderne in München schuf er z. B. eine modulare Skulptur in 17 Teilen aus schwarzem afrikanischen Granit, die sich mäanderförmig im Raum ausbreitet. Ihre unterschiedlich bearbeiteten, rauen bzw. glatten Oberflächen regen den Tastsinn der BetrachterInnen an. Das Buch beinhaltet neben großformatigen Fotos der Arbeiten ausführliche Texte zum Werk, u. a. von Karlheinz Pichler, Frank Nievergelt, Erhard Busek, Heinz D. Heisl und Karl Jost.

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