Tomas Eller _07
Hrsg. von

Galleria Museo, Bolzano ar/ge kunst Galerie Museum, Bozen

Sandro Droschl

Kunstverein Medienturm, Graz

Tomas Eller _07

Vorzugsausgabe

Mit Texten von Sandro Droschl, Sabine Gamper, Mariella Rossi.

Hardcover, 112 S., zahlreiche farb. Abb., 25,5 x 21,5 cm
Vorzugsausgabe mit eingelegter Fotoarbeit

ISBN 978-3-85256-441-8-CE

€ [D/A] 250,00 / € [I] 250,00

Lieferbar

Porträt Medienkunst Bildende Kunst Österreich Fernost Digitalkultur Skulptur Droschl, Sandro Gamper, Sabine arge Galerie Museum Bozen Kunstverein Medienturm Fotografie Video Südtirol Vorzugsausgabe Collector's Edition


schwarz_gepixelt.jpg

Die aktuellen Arbeiten des Künstlers Tomas Eller. Ein Überblick.

 

 

 

Der Künstler Tomas Eller, geboren 1975 in Meran, Italien. Studium der Bildhauerei, Malerei, Graphik und Neuen Medien an der Universität für angewandte Kunst (Hrdlicka, Kowanz) und an der Akademie der bildenden Künste in Wien (Kogler). Einzelausstellungen (Auswahl): Black Brane / Medienturm Graz (2007), Dino / Savacentar, Belgrad (2004), Artificial Horizon / Eastlink Gallery, Shanghai (2003), Electricnight / Kunstverein Brotfabrik, Berlin (2002), Traffic Two / Haco space, Fokuoka, Japan (2002), Rapid Sleep / Ar/ge Kunst Galerie Museum, Bozen (2001) In seinen Videoarbeiten hinterfragt Tomas Eller das prekäre Verhältnis von Natur bzw. Natürlichkeit und Technologie, indem er die alpine Bergwelt in aufwendigen technischen Verfahren untersucht, vermisst und bespielt.
Für die meisten seiner experimentellen Studien lässt Eller schweres Gerät auffahren: Nach genauen Vorgaben rasen Motorräder Alpenstraßen entlang und liefern sich eine wilde Verfolgungsjagd (Stabilize My Horizon, 1001/2002), ziehen Pistenraupen überraschend graziöse Spuren auf einem winterlichen Hochplateau (Electricnight, 2002) oder schießen Jet-Skis über einen See und lassen Wellenberge tanzen (Buoy, 2003). Das Künstlerbuch gibt einen Überblick über die Arbeiten der letzten 6 Jahre.

In der aktuellen Arbeit Black Brane, die in einer Ausstellung im Medienturm Graz gezeigt wird, erweitert Eller seine langjährige Auseinandersetzung um verschobene „natürliche“ Phänomene und ihre Verbindung mit kaum erforschten kosmischen Strukturen, wie etwa nicht darstellbaren Schwarzen Löchern. Dabei bedient er sich Techniken wie Video, Fotografie, Malerei, Installation und Bildhauerei.