Ich müsste lügen

Wolfgang Popp

Ich müsste lügen

Roman
Transfer Bibliothek CXVIII

Gebunden mit Schutzumschlag
240 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-603-0

€ [D/A] 19,90 / € [I] 18,80

Lieferbar

Popp, Wolfgang Roman ermitteln Täuschung Identität Fantasie Krimi Österreich Spannung


Ein raffiniertes Spiel um Erfindung und Inszenierung, Wahrnehmung und Identität

Für Kommissarin Eva Rauch sieht es nach einer Routineermittlung aus: Ein junger Mann wird als vermisst gemeldet. Die letzten Monate hat Manuel Schall in einem eigenartigen Arbeitsverhältnis beim Bestsellerautor Herbert Will gelebt – und das Einzige, wovon die Kommissarin sich Erkenntnisfortschritte verspricht, sind die Bücher des Schriftstellers, seine  Tagebuchaufzeichnungen und die Medienberichte über ihn, in die sie sich vertieft.
Je mehr Eva Rauch liest, umso verworrener wird der Fall. Eigenartige Übereinstimmungen zwischen Szenen aus Wills Büchern und den Mosaiksteinchen ihrer Ermittlungen erschüttern die erfolgsgewohnte Kommissarin, bis sie sich fragt, wer hier die Fäden in der Hand hält. Ist Will ein skrupelloser Autor, der die Wirklichkeit schamlos für seine Bücher ausschlachtet, oder ist gar er es, der das Drehbuch für den Kriminalfall rund um den verschwundenen Manuel Schall vorgibt?
Geschickt lotst Wolfgang Popp die Leser in eine Geschichte, lässt seinen Autor Strippen ziehen, wobei die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen, und spielt dabei gekonnt und ironisch mit dem  Genre Kriminalroman.

> Pressestimmen zum buch

„Ein vertracktes Spiel mit den Stilmitteln und den Konventionen von Kriminalromanen.“

Hamburger Lokalradio

„Wolfgang Popp verschmilzt feinsinnig Realität und Fantasie.“

Der Standard

„Wolfgang Popps Meta-Krimi verknüpft geschickt Literaturbetrieb, Leser-Wirklichkeit und Krimi-Theorie zu einem mehrdeutigen Text-Gebilde, in dem Planung und Zufall die Hauptdarsteller geworden sind.“

Buchkultur

„Der Autor schreibt gute Dialoge, setzt auf einen Plot, der nie eindimensional dahin läuft und hat sprachlich eine Reihe von Tonlagen zur Verfügung, derer er sich mit leichter Hand bedient.“

ORF/Ö1, Ex Libris

„Popp hatte mit ‚Ich müsste lügen‘ mehr im Sinn, als der grassierenden Krimi-Flut seine eigene Welle hinzuzufügen. Stattdessen legt er ein verwirrendes Netz zwischen Dichtung und Wahrheit aus, in dem zwischen Auffinden und Erfinden schwer unterschieden werden kann.“

APA

„Fabelhaft versteht der Autor das Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion. Gekonnt verwirrt er sowohl Ermittlerin Eva Rauch als auch Leserinnen und Leser so lange, bis sie nicht mehr wissen, ob sie Zeugen einer unglückseligen Verkettung von Zufällen sind oder unter pathologischem Verfolgungswahn leiden.“

Radio Orange

„Wolfgang Popp gelingt mit ‚Ich müsste lügen‘ ein spannendes Debüt.“

Format

„Popps Buch ist einfach genial tiefsinnig, sprachlich überaus elegant und nie eine Spur ermüdend konstruiert.“

Tiroler Tageszeitung