Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten

Bora Ćosić

Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten

Geschichten über alle möglichen Gewerbe

Aus dem Serbischen von Katharina Wolf-Grießhaber

Transfer Bibliothek CVI
Gebunden mit Schutzumschlag
160 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-556-9

€ [D/A] 22,90 / € [I] 21,70

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Geschichten über Gewerbe, ironisch, geistreich und „erbaulich“ – ein Kind fabuliert über seine Familie in schwierigen Zeiten.

Schattenwerfer, Schürzenjäger, Zauberer, Russen, Lumpen … diese und viele andere Gewerbetreibende bevölkern das neue Buch von Bora Ćosić. Sie treffen als bunt schillernde Darsteller eines Gewerbes, einer Berufung oder Lebensauffassung, leicht überdreht, auf sympathische Weise real, auf eine heruntergekommene Familie im Belgrad der 1940er-Jahre: auf den daueralkoholisierten Vater, die geplagte Mutter, den frauentröstenden Onkel, die empfindsamen Tanten und den rechthaberischen Großvater.
Aus der Perspektive des naiven Kindes erzählt der Autor turbulente Geschichten aus großen Zeiten: vom Ende des Zweiten Weltkrieges, von der Befreiung Belgrads vom Hitlerfaschismus, von den Partisanen und den russischen Befreiern und von den ersten Jahren des sozialistischen Aufbaus. Lakonisch und witzig vermengt Ćosić Authentisches mit Fiktivem, Banales mit Fakten von historischer Tragweite, Details mit Universellem.
So spinnen Mamas Angelegenheiten die Geschichten über Gewerbe dort weiter, wo das Kultbuch Die Rolle meiner Familie in der Weltrevolution den Faden auslaufen ließ.

> Pressestimmen zum buch

„Man denke sich den Sprachwitz von Loriot, nehme mehrere Schuss britischen Klamauk à la Monty Python dazu, schmecke das Ganze mit dem Anarchismus der Marx-Brothers ab – so kommt man in etwa auf den Tonfall dieses skurrilen serbischen Schriftstellers.“

NDR

„‚Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten’ wird Cosics kindlich-spielerische Lust an der Groteske, sein unverbrauchter Sinn für die Absurdität der Weltläufe spürbar.“

Deutschlandradio

„Zum Brüllen komisch.“

Die Presse

„Bora Cosic, ein Meister des Absurden, umkreist mit spielerischer Beiläufigkeit den schwarzen Wesenskern des 20. Jahrhunderts und federt den Ernst der Lage mit Humor und Sinn fürs Groteske ab. Ein unerhörtes Jongleurstück, das glänzend gelingt!“

Bayerischer Rundfunk

„Bora Cosic gilt zu Recht als Meister grotesker Komik. Aber das Lachen bleibt einem im Hals stecken.“

Der Tagesspiegel

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