Man schließt nur kurz die Augen

Klemens Renoldner

Man schließt nur kurz die Augen

Erzählungen Transfer Bibliothek LXXXVI

Gebunden mit Schutzumschlag, 166 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-447-0

€ [D/A] 19,50 / € [I] 18,50

Lieferbar

Erzählung Frankreich Beziehungen Renoldner, Klemens Transfer Bibliothek Deutschland Musik Liebe


klemens-renoldner_7_1.gif
klemens-renoldner_8.gif
klemens-renoldner_9.gif
klemens-renoldner_10.gif
klemens-renoldner_11.gif
klemens-renoldner_12.gif

Menschen en passant, am Abgrund, schwer wie die Geschichte und leicht wie der Augenblick – ein erstaunliches Erzähldebüt.

In den Erzählungen von Renoldner erleben wir Frauen und Männer, die in Gefahr geraten, ihr Lebensglück zu verlieren. Schritt für Schritt sehen wir sie auf dem Weg ins scheinbar Unvermeidliche und beobachten, welche Schlüsse sie aus einer erlebten Demütigung, dem Scheitern in Beruf, Karriere und Liebe ziehen.In der Titelgeschichte versucht eine österreichische Schauspielerin, die viele Jahre am Theater in Hamburg gespielt hat, nach Wien zurückzukehren. Eine Wiener Tierärztin hilft einem jüngeren Kollegen aus seiner Depression, doch als sie selbst Hilfe benötigt, will der inzwischen erfolgreiche Kollege nichts von ihr wissen. In Montreux verliebt sich ein Hornist der Dresdner Staatskapelle in eine Sopranistin, und am Premierenabend von Verdis Oper „Falstaff“ zerstören die beiden ihre Liebe in einem rabiaten Eifersuchtsduell.

In den Geschichten werden Träume erzählt, es wird über Musik philosophiert und es werden, in einem großen Streitgespräch, die Möglichkeiten und Grenzen dokumentarischen Erzählens erörtert; dabei bedient sich der Autor auch moderner Erzähltechniken und überrascht den Leser mit eigensinnigem Humor.

> Pressestimmen zum buch

„Es ist ein Buch der Träume und der Alpträume, ein Buch großer Gefühle auf wenigen Seiten. Alles wird gesagt und nichts wird wiederholt. Genau so, wie man sich ein Buch vorstellt.“

the gap, Magazin für Popkultur

„Renoldners Erzählungen sind gut geschrieben, raffiniert gebaut. Es gibt einen neuen Erzähler zu feiern, das sollten wir ausgiebig tun.“

Salzburger Nachrichten

„Renoldner hat tatsächlich etwas zu sagen. Er kennt die Milieus, die Örtlichkeiten der Städte, die er in den formal disparaten Geschichten beschreibt, aufs Genaueste, an seinen Figuren entgeht ihm nichts. Ihn fasziniert eben jener Sturz aus dem Gewohnten, das Kippen der Gefühle, des Entgleisen der Mimik.“

Der Standard

„Hier behauptet sich ein Autor gegen jeglichen Trend.“

Die Presse

> Weitere Bücher der Autorin / des Autors

Lilys Ungeduld