Sellemond oder Von der Schwierigkeit, Touristen zu töten

Roman

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Pressestimmen
„Josef Oberhollenzer zeigt immer wieder, dass es sich lohnt, ein Individuum zu sein. Denn es sind immer die Massen, die Einsam sind, die Einzelgänger sind nämlich umkost von Kunst und Literatur.“

Die Neue Südtiroler Tageszeitung, Helmut Schönauer


„Ein Vergnügen für geduldige, sprachaffine Leser:innen mit Sinn für versteckten Humor.“

Rai Südtirol, Christoph Pichler


„Die ungeheure literarische Wucht dieses Südtiroler Sprachkünstlers.“

Deutschlandfunk, Büchermarkt, Dirk Fuhrig


Sellemond oder Von der Schwierigkeit, Touristen zu töten

Roman

ISBN 978-3-85256-921-5
Ausstattung: Hardcover
Originalsprache deutsch
Seiten 286
Maße 135 mm210 mm

26,00 €*

Erhältlich in allen guten Buchhandlungen

Berggipfelattentate, inszenierte Unfälle oder Morde nach der Fibonacci-Folge?

Zwei Männer, die sich kaum kennen, treffen sich auf einer Alm. Der Ältere ist skeptisch, er weiß nicht genau, was der Jüngere von ihm will. Langsam tasten sie sich aneinander heran. Was nach und nach zum Vorschein kommt, ist maßlos, unsäglich. Und führt aus dem Südtirol der 1990er-Jahre herauf in eine überhitzte Gegenwart, geprägt von der Heimsuchung durch Touristen, die plötzlich zuhauf in den Bergen verschwinden.
Waren die Unfälle auf den Hornspitzen und dem Schneebigen Nock etwa doch Morde?
Und was geschah auf dem Großen Löffler?
Mit dem ironischen Erzähler Franz Richard F. begibt sich Werner Sellemond drei Tage auf die Wollbachalm und berichtet ihm von irrwitzigen bis verbrecherischen Versuchen, die erdrückende Liebe der „Gäste“ zu seiner Heimat auf Kimme und Korn zu nehmen.


Abgedreht und böse, provokant und absurd witzig.