Ein halber Löffel Reis
Kindheit in einem japanischen Internierungslager
„Dacia Marainis Schilderungen und die ihrer Eltern sind exakt, emotional, zuweilen poetisch …, wobei sie nicht in die Falle der Betroffenheitsliteratur tappt, des psychologischen Exhibitionismus.“
BR24, Das interkulturelle Magazin
„Maraini erzählt ihre dramatische Kindheitsgeschichte ohne Ressentiments und mit viel Poesie. […] Man lernt im Laufe der Lektüre eine Frau kennen, die Rassismus, Nationalismus und Sadismus nicht brechen konnten.“
Die Presse, Susanna Bastaroli
„Ein erschütterndes Zeugnis einer Kindheit im Krieg.“
ORF-Bestenliste
Ein halber Löffel Reis
Kindheit in einem japanischen Internierungslager
| Ausstattung: | Hardcover mit Schutzumschlag |
|---|---|
| Übersetzt von: | Ingrid Ickler |
| Originaltitel | Vita mia |
|---|---|
| Originalsprache | Italienisch |
| Seiten | 239 |
| Maße | 135 mm210 mm |
Wie viel kostet einmal Überleben?
1943: Deutschland, Italien und Japan sind im Dreimächtepakt verbunden. Eine kleine italienische Community in Japan weigert sich, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen. Darunter auch Fosco Maraini und seine Frau Topazia. Daraufhin wird die gesamte Familie interniert. Die siebenjährige Tochter Dacia ist der Kälte, den Parasiten und dem Sadismus der Wachen ausgesetzt, sie ernährt sich von wenigen Körnern Reis und Ameisen. Während die Mutter versucht, die bröckelnde Solidarität der Gruppe zu kitten, hackt sich der Vater in der Tradition der Samurai einen Finger ab, als Akt verzweifelter Selbstbehauptung. Jetzt wird ihnen eine einzige Ziege zugestanden, die ihr Überleben sichert.
