Der Galeerensträfling

Roman

Pressestimmen

„Drago Jancar hat, und das ist sein poetisches Verdienst, mit seinem Band ein gehöriges Quantum an Apokalypse eingefangen. Fortschrittsungläubige werden in dieser aufgehobenen Vergangenheit Aktuelleres entdecken: Ansätze einer unheimlichen Gegenwart.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung


„Wie es Jancar gelingt, das persönliche und das gesellschaftliche Delirium zu beschwören, aus scheinbar harmlosen Einzelheiten eine Atmosphäre der Bedrohung, des Grauens entstehen zu lassen, zeugt von großem künstlerischen Können.“

Neue Zürcher Zeitung


„Jancar ist ein gewaltiger, faszinierender Erzähler ...“

Buchkultur


„Jancar versteht, schlicht gesagt, packend zu erzählen, sein Stil ist einfach beeindruckend (und die Übersetzung hat ihre eigene Qualität).“

bn.bibliotheksnachrichten


„Jancars großartiges Historiengemälde bietet höchste Spannung – und zeigt die Zeit der Inquisition als Spiegel der Gegenwart.“

Veit Heinichen


Der Galeerensträfling

Roman

ISBN 978-3-85256-661-0
Ausstattung: Hardcover
Übersetzt von: Klaus Detlef Olof
Originaltitel Galjot
Originalsprache Slowenisch
Seiten 344
Maße 135 mm210 mm

19,90 €*

Sekten und Stifter, Ketzer und Hexen, Willkür und Terror – wir schreiben das 17. Jahrhundert.

Johann Ott irrt ziellos umher, es ist eine Flucht ohne Zuflucht. Jančar rastloser Held stammt offenbar aus deutschen Landen, aber eine innere Unruhe treibt ihn von Ort zu Ort. Nach seiner Befreiung aus den Mühlen der Inquisition schlägt er sich zur istrischen Küste durch, wo sich sein weiteres Schicksal vollzieht: die Verurteilung zu lebenslanger Galeerenstrafe. Auf dem Meer treiben ihn die Gewalten der Natur und die menschliche abgrundtiefe Grausamkeit an den Rand des Wahnsinns. Sein letzter Kampf gilt schließlich der Pest, der er am anderen Ende des Meeres in Portugal in Richtung Heimat wieder zu entrinnen versucht.

Neu durchgesehene Ausgabe von: „Der Galeot" (Folio 2004)