Zu den Winzern von St. Magdalena

St. Magdalena (Foto: Oswald Stimpfl)

Zu den Winzern von St. Magdalena

St. Magdalena ist für Südtirol einmalig. Auf einem über und über von Weingärten überzogenem Hügel am nordwestlichen Stadtrand von Bozen zieht sich eine schmale und steile Straße in wenigen Minuten hinauf zum Weiler. Entlang dieser Straße finden sich gleich fünf stattliche Weinhöfe: Der Glögglhof, der Untermoserhof, der Fliederhof, der Obermoserhof und der Kandlerhof. Alle Betriebe setzen auf Qualitätsweine – vornehmlich auf den St. Magdalener – und füllen selbst ab. Mit selbst auferlegten Ertragsbeschränkungen suchen sie ihr Qualitätslevel zu halten.

 

Wie kommt man hin?
Nahe der Pfarrkirche von Rentsch, dem nördlichen Stadtteil von Bozen, zweigt Richtung Berghang die schmale Straße nach St. Magdalena ab. Der erste Hof bei der ersten Abzweigung nach rechts ist der Glögglhof, dann kommt links der Untermoserhof und gleich danach der Fliederhof. Ungefähr auf dieser Höhe geht es nach rechts durch eine kleine Seitengasse zum Obermoserhof. Geradeaus weiter im Ortskern von St. Magdalena steht der Kandlerhof.

 

Essen & Trinken
Rund um St. Magdalena bieten sich mehrere lohnende Einkehrstätten an:
Restaurant Eberle: Gediegenes Hotel und Restaurant mit großer Aussichtsterrasse, am Beginn der Oswaldpromenade in St. Magdalena gelegen und daher von Spaziergängern viel besucht. Internationale Küche mit mediterranem Einschlag. Kein Ruhetag, Tel. 0471 976125, www.hotel-eberle.com
Magdalener Hof: Hotel und angenehmes Restaurant an der Rentscher Straße. Täglich wechselnde Speisekarte mit einfachen bis ambitionierten Gerichten, zuvorkommender Service, große Terrasse. Mo Ruhetag, Tel. 0471 978267, www.magdalenerhof.it
Familie Gasser führt am Steidlerhof in Obermagdalena einen Buschenschank. Geboten wird deftige Kost, auch Strudel und Kuchen. Neben hausgemachten Säften gibt es Eigenbauweine. Sonnenterrasse. März–Juni Do–So (Do ab 15 Uhr, Fr–So ab 11 Uhr) und September–Dezember (Do ab 17 Uhr, Fr–So ab 11 Uhr), Tel. 0471 973196

 

Sehens- und Wissenswertes
In St. Magdalena lohnt die Besichtigung der kleinen Dorfkirche mit Fresken aus dem 14. Jh. Geöffnet Ostern–Allerheiligen Di und Fr 15–17 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten verwahrt der Messner den Schlüssel.

 

Wanderung
In St. Magdalena beginnt die Oswaldpromenade, die das Weindörfchen mit dem Stadtteil St. Anton verbindet. Gesäumt von mediterraner Vegetation und Ruhebänken zieht sich der Weg fast eben und aussichtsreich am sonnigen Porphyrhang entlang. Das letzte Stück geht über Serpentinen und Holzbrücken hinunter zur St.-Anton-Brücke. Der Promenaden- Spaziergang ist zur Zeit der Blüte, von März bis Mai, am farbenprächtigsten; im Sommer sehr warm. 1 Stunde Gehzeit, 140 Höhenmeter abwärts. Über die Wassermauerpromenade entlang der Talfer ins Stadtzentrum und mit dem Stadtbus Nr. 1 zurück in die Rentscher Straße.

 

 

Diesen und weitere Hinweise auf ausgewählte Weingüter und Kellereien mit zusätzlich Einkehrtipps, Öffnungszeiten und Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten finden Sie im unten erwähnten Buch.