
Foto: Frieder Blickle
Zwetschgenknödel mal verkehrt
(à la Hintner)
FÜR DIE KNÖDEL:
580 g Kartoffeln, mehlig kochend
100 g Weizenmehl
25 g Kartoffelmehl
2 Eigelb
1 Eiweiß
100 g Weißbrotbrösel
30 g Zucker
1 TL Zimt, gemahlen
FÜR DAS ZWETSCHGENRAGOUT:
18 große Zwetschgen
80 g Wasser
80 g Zucker
20 g Butter
ZUM ANRICHTEN:
Staubzucker
Minze
40 blaue Weintrauben, entstielt
Zubereitung: Für das Zwetschgenragout die Zwetschgen entsteinen und mit etwas Butter und Zucker andünsten. Wasser dazugeben und noch weitere 4–5 Minuten dünsten (je nach Reifegrad).
Für die Knödel die Kartoffeln mit der Schale in Salzwasser weich kochen, noch heiß schälen und durch ein feines Sieb passieren. Auskühlen lassen, erst mit Eigelb verrühren, dann mit Mehl und Kartoffelmehl. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben. Die Kartoffelmasse 1 Stunde kalt stellen. Kleine Knödel formen und in Salzwasser ungefähr 10 Minuten kochen lassen. Die Brösel mit Zucker und Zimt vermischen und die gekochten Knödel darin wälzen.
Anrichten: Jeweils 9 Zwetschgenhälften mit der Schale nach unten auf einem Teller anrichten und mit dem Saft beträufeln. Drei Knödel daraufsetzen und mit etwas Staubzucker bestreuen. Mit Minze und den Trauben garnieren, die Trauben dazu vorher mit etwas Butter und Zucker andünsten.
Weintipp: Passito St. Valentin „Comtess“, Kellerei St. Michael/Eppan
Meine Südtiroler Küche
Alpin-mediterrane Genüsse
„Herbert Hintner hat die kulinarische Liaison zwischen alpenländischer Würze und italienischer Finesse perfektioniert.“ (ZDF).

