Franz Kohler

Vom Ende der stromlosen Zeit

Eine Geschichte der Elektrifizierung Südtirols am Beispiel Welschnofen

Gebunden
280 S., 13,5 x 21 cm
zahlr. SW- und Farbabb.

ISBN 978-3-85256-604-7

€ [D/A] 19,90 / € [I] 18,80

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Kohler, Franz Welschnofen Eggental Strom Energie Zeitgeschichte Spannung


Ein Südtiroler Bergdorf als Vorreiter in der Energieversorgung

Elektrizität ist aus unserem Lebensalltag nicht mehr wegzudenken und doch konnte sie erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nutzbar gemacht werden. Rasch entwickelte sie sich nicht nur als Motor der Wirtschaft, sondern auch der Zivilisation allgemein: eine zweite industrielle Revolution mit einschneidenden sozioökonomischen Auswirkungen. In Südtirol nahm das Bergdorf Welschnofen hier eine Vorreiterrolle ein. Als bei der Eröffnung des Karerseehotels am 5. Juli 1896 rund 800 elektrische Glühbirnen erstrahlten, war diese neue Art der Beleuchtung eine Sensation.
Der Fremdenverkehr, der die neue Entwicklung vorangetrieben hatte, verdankte nun seinerseits der Elektrifizierung einen beispiellosen Aufschwung. Mit dem vorliegenden Buch beleuchtet der Autor die Geschichte der Elektrifizierung in Südtirol am Beispiel Welschnofen: vom Bau des Kraftwerks Karersee 1896 über die Gründung der Elektrizitätsgesellschaft, über das Überdauern von Kriegen, Depression, Option und Verstaatlichung des Stromsektors in den 1960er-Jahren, bis zum genossenschaftlichen Weg seit der Liberalisierung.