Brüche und Brücken
Kulturtransfer im Alpenraum von der Steinzeit bis zur Gegenwart Aufsätze
Mit Beiträgen von: Christina Antenhofer, Monika Fink, Gerald Grabherr, Johann Holzner, Barbara Kainrath, Sieglinde Klettenhammer, Walter Leitner, Helga Peskoller, Josef Riedmann, Robert Rollinger, Florian Schaffenrath, Barbara Stefan, Konrad Spindler, Harald Stadler, Lav Subaric, Barbara Tasser, Stefan Tilg, Gerhard Tomedi, Brigitte Truschnegg, Michael Tschurtschenthaler, Paul Videsott und Elisabeth Walde
Franz. Broschur, 362 S., durchgehend s/w-Abb., 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-85256-287-2
€ [D/A] 25,00 / € [I] 23,60
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Sind die Alpen in der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte mehr Barriere oder Verbindung? Wie beeinflussen die Mittelmeerländer und der Norden einander?
Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen von der Universität Innsbruck haben sich im Rahmen der Ringvorlesung mit dem Verbindenden und dem Trennenden in Kultur und Lebensweise zu beiden Seiten der Alpen auseinander gesetzt. Der Bogen spannt sich von der Urgeschichte bis zur Neuzeit, die Beiträge beleuchten die Fragen des Kulturtransfers aus unterschiedlichen Perspektiven – als Thema der Archäologie, der Ur- und Frühgeschichte, der Kunst- und Kulturgeschichte – und bieten Einblicke auch in die Musik und Literatur. Die Texte beschäftigen sich u. a. mit der Transhumanz, mit antikem Fernhandel, mit Bildungsreisen von Nord nach Süd. Kulturtransfer erfolgt, wenn eine italienische Braut nach Norden zieht; auf einer anderen Ebene im Bereich des Tanzes und der Musik. Von den oberitalienischen „zimbrischen“ Sprachinseln ist die Rede, von den Bergen als Erfahrungs- und Experimentierraum. Es geht auch um die literarische Entwicklung Südtirols im 20. Jh., die eng mit der politischen verzahnt ist: Es ist, als wäre der Dialog zwischen den Kulturen längst das Selbstverständlichste von der Welt.


