Hirlanda
Durch falschheit zu feir verdamte unschuld
Hardcover, 363 S., 14 x 23,5 cm mit zahlreichen s/w-Abb.
ISBN 978-3-85256-108-0
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Edition eines Legendenspiels nach der Laaser Handschrift von 1791, niedergeschrieben von Uldaricus von Federspill.
Eine der wildesten und schönsten Blüten der barocken Bilderflut des Katholizismus im Alpenraum. Das Trauerspiel über die Fürstin Hirlanda, erstenmals als Spieltext ediert. Das Stück spielt 1550 in der nordfranzösischen Stadt Rennes. Die bretonische Fürstin Hirlanda wird in Abwesenheit ihres Gatten Fürst Artus verleumdet, muss fliehen, verbirgt sich als Schafhirtin, wird schließlich zum Feuertod verdammt und dann natürlich gerettet. Unterdessen tanzen die Teufel ihren Höllentanz, um der Seelen der Verdammten habhaft zu werden, der englische König will mit dem Blut kleiner Kinder sein Leben retten. Unter dem Himmel, wo Christus mit seligen Seelen heilige Zwiesprache hält, wird weiter gemordet.


