Hrsg. von

Città di Bolzano / Stadtgemeinde Bozen

BZ ’18–’45

Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen

Mit Beiträgen von Chiara Matteazzi, Andrea Di Michele, Sabrina Michielli, Hannes Obermair, Ugo Soragni, Jeffrey T. Schnapp, Silvia Spada

Franz. Broschur,
mit zahlreichen Farbabb.
160 S., 17 x 23 cm

ISBN 978-3-85256-713-6

€ [D/A/I] 9,90

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Das Bozner Siegesdenkmal, eine Dokumentation über die Zeit zweier Faschismen.

Das Denkmal zeugt von einem düsteren Kapitel der europäischen Zeitgeschichte. In den Jahren 1926–1928 wird es nach einem Entwurf des bedeutenden italienischen Architekten Marcello Piacentini errichtet. Benito Mussolini hat es dem „italienischen Sieg“ gewidmet. Das Buch beschreibt die tiefgreifenden urbanistischen Umgestaltungen in den 1920er-Jahren: Bozen soll durch neue Stadtviertel und eine massive Industrialisierungspolitik zu einer rein „italienischen Stadt“ umgestaltet werden. Nach 1943 regierten die Nationalsozialisten in der sog. „Operationszone Alpenvorland“ die Stadt.