Wir Kinder der Südtirol-Autonomie
Ein Land zwischen ethnischer Verwirrung und verordnetem Aufbruch
Hardcover, 208 S., s/w-Abb., 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-85256-230-8
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Hält das Modell Südtirol, was es verspricht? Die Entwicklungsgeschichte einer europäischen Minderheitenlösung
Dank einer weit reichenden politischen Autonomie entwickelte sich aus dem Krisengebiet Südtirol ein oft gerühmtes Modell, das Gesandte Tibets gleichermaßen bestaunen wie Konfliktforscher vom Balkan. Das neue Südtirol ist selbstbewusst, reich, beschützt vor der „Fremdherrschaft“ Italiens, hat sich emanzipiert von seinem „Vaterland Österreich“. In einem Grenzland mitten in Europa ist ein Musterbeispiel von Minderheitenschutz und Konfliktbewältigung gelungen – wären da nicht unter der Decke von Wohlstand und oberflächlicher Befriedung die Minen der Vergangenheit. Peterlini, Vertreter der jüngeren Generation und „Kind der Autonomie“, hält seine Beobachtungen und Erfahrungen biografisch durchwirkt, scharfsinnig fest.


