Hrsg. von

Tiroler-Landesmuseum-Betriebsgesellschaft mbH

Blickwechsel

Landschaft zwischen Bedrohung & Idylle

Mit Texten von: Matthias Boeckl, Günther Dankl, Birgit Denizel, Silvia Höller, Alexandra Kuttler, Claudia Mark, Clemens Krümmel, Günther Moschig, Rudolf Sagmeister, Kathleen Sagmeister-Fox und Gabriele Spindler

Gebunden
deutsch/englisch
216 S., 21 x 26 cm
zahlr. Farbabb.

ISBN 978-3-85256-615-3

€ [D/A] 24,90 / € [I] 23,60

Lieferbar

in den Warenkorbok

Tiroler Landesmuseum Tirol Österreich Kunst Malerei Landschaft Museum Deutschland Zeitgeschichte Innsbruck


Landschaften – von der Neuen Sachlichkeit bis heute

In den 1920ern entwickelte sich als Reaktion auf den Expressionismus und als Folge des Ersten Weltkriegs die Stilrichtung „Neue Sachlichkeit“. Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum präsentiert in der Ausstellung Blickwechsel. Landschaft zwischen Bedrohung & Idylle Positionen dieser Kunstrichtung in der Malerei des 20. Jahrhunderts in Deutschland und Österreich. Gezeigt werden Landschaftsbilder, die eine brüchig gewordene Sicht auf die Realität zum Ausdruck bringen. Die Bilder von Franz Radziwill, Rudolf Wacker und Franz Sedlacek wirken auf den ersten Blick idyllisch, rufen aber zugleich eine subtile Unbehaglichkeit hervor. Nach 1945 findet diese zwischen magisch-fantastisch bis sachlich-kritisch angelegte Sicht einer zerbrechenden Welt ihre Fortsetzung bei Anton Lehmden und Max Peintner. Ein Hinterfragen der Realität zeigt sich auch in der Gegenwartskunst, so z. B. bei den Malern der „Leipziger Schule“.
Weitere Werke von: Ingmar Alge, Markus Bacher, Bernhard Buhmann, Peter Doig, Markus Draper, Rudolf Lehnert, Aris Kalaizis, Ernst Nepo, Neo Rauch, AlphonsSchnegg, David Schnell, Sido Schrom, Maja Vukoje.