Staatsstraße 21
Drawings 2002–2004
Mit Texten von Beate Ermacore, Oswald Oberhuber, Marion Piffer Damiani
Dt./ital., gebunden, 152 S., 22 x 28 cm, durchgehend farbige Abb.
Vorzugsausgabe ebenfalls erhältlich
ISBN 978-3-85256-306-0
€ [D/A] 25,00 / € [I] 23,60
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Paul Thuile entwickelt seine grafische Arbeit beständig fort und zeichnet sich in die europäische Riege ein.
Paul Thuiles Zeichnungen entstehen meist in Räumen, die für den Umbau oder Abriss bestimmt sind. Er zeichnet Lichtschalter, Waschbecken, Kleiderbügel, Haken und andere Dinge des Alltags, die sich gerade in seiner unmittelbaren Umgebung befinden, aus seiner Perspektive direkt an die Wand und schafft dadurch eine irritierende Verdoppelung beliebiger Gebrauchsgegenstände. Seine Skizzierungen sind leicht verzerrt – er steht beim Zeichnen ganz dicht an der Fläche. Beides, Objekt sowie Abbild, steht unmittelbar vor der Vernichtung; Dauer erhält Thuiles Werk erst durch die fotografische Aufnahme. Nach dem ersten Band „Zeichnungen/Disegni“, der Werke von 1999 bis 2002 zeigte, werden in „Staatsstraße 21“ nun seine neuesten Zeichnungen präsentiert.


