Hautgrenze
Mit einer Erzählung von Martin Pichler und Texten von Peter Paul Kainrath, Monika Knofler, Marion Piffer-Damiani, Peter Weiermair
Hardcover mit Schutzumschlag, ca. 72 S., durchgehend 4c-Abb., 27 x 22 cm
ISBN 978-3-85256-258-2
€ [D/A] 25,00 / € [I] 23,60
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Bonells Hautbilder schaffen einen Spannungsbogen von Erotik und Lebensfreude bis hin zu Schatten und Todessehnsucht.
Haut in ihrer unterschiedlichen Struktur ist das Thema von Gotthard Bonells 2000–2002 entstandenem Zyklus „Hautgrenze“, der aus 64 Bildern besteht. Ein Stück Menschenhaut, künstlich inszenierte, geschnürte Lederobjekte, getrocknete Hülsenfrüchte oder pralles Obst – der Künstler seziert die Oberfläche seiner Objekte, wählt „Haut-Aus-Schnitte“, stößt an die Grenzen der Haut. In mehreren Blöcken ordnet der Künstler und Sänger die meist kleinformatigen Bilder mosaikartig an. Die Einheiten sind so gestaltet, dass sie sowohl in sich als auch untereinander inhaltlich zusammenklingen, aber auch formal wie farblich Klangakkorde ergeben. Bonell will damit die großen Themen der Malerei – Landschaft, Akt, Porträt, Stillleben – überprüfen, neu ausloten und ausschnitthaft veranschaulichen. Der Schriftsteller Martin Pichler begleitet das Buch mit einer Erzählung.


