Enne & Zero
Reihe des Museums für Moderne Kunst, Bozen. Mit Essays (deutsch/italienisch) von Andreas Hapkemeyer, Pier Luigi Siena und Marisa Vescovo; zeitgenössische Beiträge von Carlo Giulio Argan und Wieland Schmied
Hardcover, dt./ital., fadengeheftet, 176 S., 30 Farb- und 40 s/w-Abb., 21,5 x 28 cm
ISBN 978-3-85256-039-7
€ [D/A] 30,50 / € [I] 28,80
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ENNE und ZERO: die Namen zweier Künstlergruppen, deren Wirken das Ende der düsteren Nachkriegsjahre deutlich macht.
60er Jahre. Man trifft sich in Düsseldorf, Paris, Mailand oder Amsterdam, tritt als Kollektiv auf oder als radikale Individualisten: und stets sollen mit Kunst die Verhältnisse zum Tanzen gebracht werden. Als sich die Künstlergruppe ENNE 1960 in Padua präsentiert, kommt es zu einem handfesten Skandal, da ihr Titel „Niemand ist eingeladen“ die Bürgerschaft beleidigt. Die gleichzeitigen ZERO-Ausstellungseröffnungen sind gesellschaftliche Ereignisse der Bohème-Jugend: nicht nur glänzende, vibrierende, aus bewegten Lichtbündeln bestehende Kunstwerke, sondern auch ohrenbetäubende Musik, aufsteigende Luftballons, Verkleidungen, Aktionen, Gelächter. Im Jahr 1963 kreuzen sich ihre Wege: sie erhalten gemeinsam den Preis der damals bedeutenden Biennale von San Marino.


