Bora Ćosić

Konsul in Belgrad

Aus dem Serbischen von Katharina
Wolf-Grießhaber

Gebunden
239 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-699-3

€ [D/A/I] 22,–

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Serbien Transfer Bibliothek Ćosić, Bora Postkommunismus Tito surreal Balkan Kindheit lachen Zeitgeschichte


Eine virtuose Chronik mit melancholisch-ironischem Blick auf ein halbes Jahrhundert südosteuropäischer Geschichte.

Bora Ćosićs schelmisch-nachdenkliches Buch umfasst die Zeit zwischen 1937, als er mit seinen  Eltern nach Belgrad zieht, und Anfang der 1990er-Jahre, als der Protagonist die Stadt, angewidert  vom Nationalismus seiner Landsleute, wieder verlässt.  Ganz im Einklang mit seiner selbst gewählten Rolle als Konsul blickt der Autor mit der Distanz eines  Fremden abgeklärt und sprachlich virtuos auf Kindheit, Jugend, Erwachsenenleben zurück. Er erzählt  von der deutschen Besatzung, dem Sozialismus unter Tito, vom Leben als Bohemien inmitten eines  faszinierenden intellektuellen Biotops, mit Akteuren wie Ivo Andrić, Georges Perec, Danilo Kiš,  Bogdan Bogdanović und anderen, bis herauf in die Neunzigerjahre, als der „Konsul“ „demissioniert“.  

> Pressestimmen zum buch

„Das ist gelebte Literaturgeschichte.“

Literarische Welt

„Die Bruchstellen die Bora Cosic zeigt, zeugen vom Glanz einer südosteuropäischen Stadt auf ihrem Weg in die Moderne.“

Literarische Welt

„Ein kluges, poetisches Buch.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Sein konsularischer Rechenschaftsbericht, poetisch und bekenntnishaft, zeitkritisch und voller Zauber, liest sich wie ein Vermächtnis.“

NZZ

„Es ist eine Art Archäologie, die er da betreibt, um die mehr als 50 Jahre, die er [...] in Belgrad verbrachte, wieder zum Leben zu erwecken.“

Süddeutsche Zeitung

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