Claus Gatterer

Schöne Welt, böse Leut

Kindheit in Südtirol

Mit einer Nachbemerkung von Arno Dusini

Halbleinen, farbiger Vorsatz
439 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-672-6

€ [D/A] 22,90 / € [I] 21,70

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Ein Kind erzählt den Faschismus in Südtirol, ironisch, schelmisch, erhellend. Der Klassiker der Südtirolliteratur.

Die „schöne Welt“ ist das Südtirol, das 1919 zu Italien kam. Zur Zeit, da Gatterers Erzählung einsetzt, hat sich die jahrhundertealte bäuerliche Welt scheinbar mit dem neuen Staat und seinen Gesetzeshütern arrangiert; in Wahrheit aber wird täglich der Kampf um die Bewahrung der kulturellen Eigenständigkeit durchgefochten.
In diesem Schelmenbericht, der die Zeit von 1929 bis 1943 umfasst, bleibt über alles Politische hinweg der einfache Mensch im Mittelpunkt. Alle, die uns da begegnen – vom kaisertreuen Großvater bis hin zum stolzen Maresciallo –, sind in Wahrheit keine „bösen Leut“, sie sind nur Spielbälle einer verworrenen Zeit.

> Pressestimmen zum buch

„Die mit gutem Recht wieder aufgelegten Erinnerungen werfen ein helles Licht auf komplizierte historische Verhältnisse.“

Neue Zürcher Zeitung