Herbert Rosendorfer

Huturm

Nachrichten aus der Tiefe der Provinz

Transfer Bibliothek CXV

Gebunden mit Schutzumschlag,
191 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-598-9

€ [D/A] 19,90 / € [I] 18,80

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Große Geschichte gespiegelt im Kleinen – lustvoll, verschmitzt, mit unbändiger Fabulierlust erzählt.

In Huturm am See kreuzen sich in den 20er-Jahren des 19. Jahrhunderts die Wege des Fürsten Feldenwerth-Tragans und des Wandergesellen Friedrich Guggemot. Die Nachwirkungen der Napoleonischen Kriege haben sie in diesen verlassenen Winkel gespült. Der eine will sein Schloss - ein säkularisiertes Kloster - in Besitz nehmen, der andere ist auf der Suche nach Arbeit; sie beide und ihre Nachkommen werden die Geschicke von Huturm über mehr als ein Jahrhundert prägen.
In der Tiefe der Provinz, sprich: im Herzen Österreichs, siedelt Herbert Rosendorfer sein vergnügliches, über sechs Generationen reichendes Historiengemälde an, von den Wirren der 1848er-Revolution über den Zweiten Weltkrieg bis in die Jahre unter amerikanischer Besatzung. Und so wie sich Europa in diesem Zeitraum verändert, so verändert sich auch Huturm. Aus dem Dorf wird eine Stadt mit mondänen Kurhotels, während das Schloss verfällt und schließlich von den Besatzern beseitigt wird; die Fürstenfamilie versinkt in der Bedeutungslosigkeit, während parallel die Nachkommen des „dahergelaufenen" Guggemot zu Hotelbesitzern und Kommerzialräten aufsteigen. In Episoden durchmisst Rosendorfer die beiden Jahrhunderte und reichert seine gedoppelte Familien-Saga mit zahlreichen Anekdoten, Seitenhieben und Histörchen an.

> Pressestimmen zum buch

„Rosendorfer, ein gewaltig unterschätzter Humorist, ist eine Fundgrube an historischem Wissen und überlieferten Sprüchen, seine Kenntnis der Fallgruben ländlicher Idylle ist profund und sein Stil hinreißend komisch …
Lustiger war nichts bisher in diesem Jahr!“

Elke Heidenreich, Die Welt

„Herbert Rosendorfer hält der Gesellschaft einen Spiegel vor – ja, diese tiefe Provinz, das sind auch wir.“

FF Das Südtiroler Wochenmagazin

„Für den Leser bleibt großes Gelächter, eine subtile Information über historische Auswüchse und die Botschaft, dass das Verrückteste wahrscheinlich werden kann, wenn es von verrückten Figuren betrieben wird.“

Die neue Südtiroler Tageszeitung

„Sprachwitz und akribische Liebe zum Detail!“

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