Martin Kubaczek

Sorge. Ein Traum

Transfer Bibliothek XCIV

Gebunden mit Schutzumschlag, 288 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-497-5

€ [D/A] 22,50 / € [I] 21,30

Lieferbar

in den Warenkorbok

Kubaczek, Martin Japan Transfer Bibliothek Traum Politik Reise Roman Zeitgeschichte Krieg Spannung


kubaczek_sorge_135.gif
kubaczek_sorge_136.gif
kubaczek_sorge_137.gif
kubaczek_sorge_138.gif

Schauplatz Tokio 1940/41: Ein Mann zwischen den Fronten – Stalins Meisterspion Richard Sorge.

Ein blinder Funker, ein Taubenzüchter, ein verliebter Polizist und eine japanische Geliebte. Während sich im fernen Deutschland eine Armee von drei Millionen Soldaten an Polens Ostgrenze formiert und ins Inferno rollt, befindet sich Richard Sorge – der „rote Asket mit Playboy-Manieren“ – in Japan zwischen nationalsozialistischer Diktatur und Stalin’scher Terrormaschinerie.
Ausgehend von der historischen Figur des deutsch-russischen Agenten Richard Sorge entfaltet Martin Kubaczek in atmosphärisch dichten Szenen und poetischen Bildern Leben, Alltag und Spionagearbeit in Tokio: Greift Japan die Sowjetunion an oder setzt sich die japanische Kriegsmarine mit ihren Eroberungsplänen im Pazifik durch?
Aufgerieben zwischen einer abstrakten Utopie, dem Glauben an die Veränderbarkeit der Welt, und der Hingabe zu seiner japanischen Geliebten, spitzt sich Sorges Lage dramatisch zu, wird eine Frage immer dringlicher: Ist Integrität möglich? Und wie könnte sie aussehen in einer Zeit, die sämtliche moralische Kategorien in Frage stellt?

> Pressestimmen zum buch

„Der Autor entwirft in suggestiver, hoch musikalischer Sprache die Topografie einer großen Liebe sowie das faszinierende Bild eines längst vergangenen Japans fern aller Klischees. So sind es gerade die präzisen Alltagsminiaturen, die große Präsenz erreichen und als Texte auch alleine stehen können.“

Die Furche

„Es ist eine poetische Etüde, geschrieben in einem langsamen, ins Detail versunkenen, genau ausgefeilten Stil.“

Falter

„Kubaczek gelingt vielmehr die sorgfältig ausformulierte Verdichtung einer zum Zerreißen gespannten Atmosphäre an einem Punkt der Geschichte, der die Ordnung der Welt durcheinander brachte.“

ORF/Ö1

„Wie es Kubaczek dabei gelingt, tief in das Innere seines Protagonisten zu blicken und dabei stets auf Distanz zu bleiben, kein Psychogramm, keine Antworten zu liefern, wie er Lakonie, Dezenz und Präzision obwalten lässt, das ist mit Genuss zu lesen.“

Die Presse

> Weitere Bücher der Autorin / des Autors

Die Knie meiner Mutter und mein Vater im Krieg
Amerika
Strömung
Hotel Fantasie
Somei