Andrej Blatnik

Ändere mich

Aus dem Slowenischen von Klaus Detlef Olof
Transfer Bibliothek XCII

Gebunden mit Schutzumschlag, 240 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-494-4

€ [D/A] 22,50 / € [I] 21,30

Lieferbar

in den Warenkorbok

Blatnik, Andrej Olof, Klaus Detlef Transfer Bibliothek Slowenien Beziehungen Ljubljana Roman


Blatnik_aendere-mich_21.gif
Blatnik_aendere-mich_22.gif
Blatnik_aendere-mich_23.gif
Blatnik_aendere-mich_24.gif
Blatnik_aendere-mich_25.gif
Blatnik_aendere-mich_26.gif

Der Weg zu sich selbst ist ein langer, auch wenn man ihn nur in Gedanken geht.

Getrieben vom Wunsch nach Freiheit und Veränderung setzt sich Borut von seiner Familie ab. Seine Frau Monika bleibt mit den beiden Kindern zurück; finanziell abgesichert, aber ratlos. Als Borut die Änderung vollzieht, bleibt die Welt um ihn herum die gleiche. Aber wie reagieren die Menschen an seiner Seite darauf, wie geht seine Frau, wie gehen seine Kinder damit um? Eigentlich sollte es keine Katastrophe sein, die Ketten zu sprengen und die Zwänge abzustreifen – und doch hat es den Anschein, als fiele die Welt im Kleinen auseinander. Seltsam fremd und doch erschreckend vertraut ist diese Welt, Kriege und Migrantenströme haben Länder und Kontinente verändert, natürliche Lebensmittel gibt es nur noch auf dem Schwarzmarkt, die künstlichen stellt eine einzige Firma her, Konsum und Medien bestimmen den Alltag der Menschen und über allem wacht eine diffus bedrohliche Macht.

Ändere mich erzählt von einer großen Liebe und vom verzweifelten Wunsch auszubrechen. Der slowenische Schriftsteller entwirft eine Anti-Utopie: Es ist die Geschichte einer hyperregulierten Zukunft, die keinen Freiraum mehr zulässt und in der gleichzeitig die Welt im Kleinen zu zerfallen droht. Andrej Blatniks Roman ist die konsequente Fortsetzung seiner Erzählungen – in der amerikanischen Erzähltradition von Raymond Carver und Paul Auster.

> Pressestimmen zum buch

„Ein lesenswertes Buch – komisch und beklemmend.“

Deutschlandradio

„,Ändere mich‘ ist eine erzählerisch grandiose Meditation über die Möglichkeit beziehungsweise Unmöglichkeit des Einzelnen zur Wahl, zur eigenen Freiheit einer Entscheidung und zugleich eine Art Saga über den Zustand der Menschen im Zeitalter der Wohlstandsverwahrlosung und der hiermit einhergehenden Sinnentleerung und Gewissenshohlheit. Großartig – und überaus zeitgemäß.“

Die Presse