Dmitri Alexandrowitsch Prigow

Moskau–Japan und zurück

non-fiction

Aus dem Russischen von Christiane Körner

Gebunden mit Schutzumschlag, 270 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-360-2

€ [D/A] 22,50 / € [I] 21,30

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Dmitri Prigow erzählt von seinem Japan, voll der ganz normalen Skurrilitäten – Moskau ständig im Gepäck.

Dmitri Prigow hat seinen Freunden vom Moskauer Hinterhof etwas Entscheidendes voraus: Er hat Japan gesehen – und damit die Welt! Jetzt erzählt er ihnen von hysterischen Raben, die Menschenköpfe attackieren – nicht zu vergleichen mit den russischen Krähen! –, vom Koch eines russischen Lokals in Sapporo, dessen Vater als japanischer Offizier durch die Internierung in Sibirien dem Harakiri entging, von Sumo-Ringern, die vom Podest stürzen und Zuschauer zerquetschen, von der Geruchlosigkeit in diesem Land und dem schier unfassbaren Aufkommen an Toiletten. In kurzweiligem Ton und wie beiläufig verschränkt Prigow Begebenheiten im exotischen Reiseland Japan mit skurrilen Assoziationen, Reflexionen, Träumen, Erinnerungen und zahllosen Russland-Episoden.

> Pressestimmen zum buch

„Und was gibt es Schöneres, als das Gefühl zu haben, man habe bei der Lektüre eine gemütliche Woche in einem fernen Land verbracht. Für den Preis eines Buches! In diesem Sinne hat Prigow den besten Reiseführer geschrieben, den es geben kann, einen Reiseführer, der einen auf Kopfreise gehen lässt [...] Aber lesen Sie selbst! Unbedingt!“

Die Zeit

„Mit so einem Reisebuch erfährt man Japan, wie es sein könnte. Das ist unendlich mehr als die artige Registratur der Oberfläche. So muss das unterirdische Japan aussehen. Prigow muss es wissen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Prigow gelingen Szenen, die in ihrer Überhöhung mehr erzählen als jeder Bericht.“

Literaturen

„Mit originellen Beobachtungen und in kaskadengleichen Abschweifungen voller kalauernder, wortspielerischer Gedichte und Erinnerungen an seine eigene, unendlich kuriosere, ideologisch versehrtere Heimat, demonstriert Prigow seinen intellektuellen Scharfsinn ebenso wie sein komisches Talent.“

Buchkultur

„Wer nach Moskau, und nicht nur dort hin fährt, sollte dabei Dimitrij Prigow nicht vergessen.“

Ö1, Ex libris

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