Schöne Welt, böse Leut
Kindheit in Südtirol
Reihe Transfer LXII
Franz. Broschur, 421 S., 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-85256-300-8
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Gutes Land, böse Politik – die Geschichte einer Jugend in Südtirol zur Zeit des Faschismus, des Aufeinanderprallens von Südtirolern und italienischen Zuwanderern, humorvoll, ironisch erzählt.
Die „schöne Welt“, von der hier erzählt wird, ist Südtirol. 1919 kam dieses Grenzland – und mit ihm Sexten, die Heimat des Autors – zu Italien. Zur Zeit, da Claus Gatterers Bericht einsetzt, hat sich die jahrhundertealte bäuerliche Welt scheinbar mit dem neuen Staat und seinen Gesetzeshütern arrangiert; in Wahrheit aber gilt es, tagtäglich einen Kampf um die Bewahrung der menschlichen und kulturellen Eigenständigkeit auszufechten. In Gatterers Aufzeichnungen, die den Zeitraum von etwa 1929 bis 1943 umfassen, bleibt über alles Politische hinweg der einfache Mensch im Mittelpunkt. Alle Gestalten, die uns da begegnen, vom kaisertreuen Großvater zum stolzen Maresciallo, sie alle sind in Wahrheit keine „bösen Leut“, sie sind nur einbezogen in das Auf und Ab einer verworrenen Zeit. Diese Neuauflage bringt dem Leser eines der wichtigsten Werke der Südtiroler Literatur zurück.


