Erinnerung an einen fremden Mann
Roman
Aus dem Russischen von Erich Klein
Hardcover mit Schutzumschlag, 271 S., 13,5 x 21 cm
ISBN 978-3-85256-188-2
€ [D/A] 19,50 / € [I] 18,50
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Der Roman über einen sagenumwobenen jungen Millionär und Politiker als Spurensuche nach dem anderen Russland.
„Wer war Michail Iwanowitsch?“ Auf detektivische Weise und zwischen Dokumentation und Fiktion umkreist der Roman die schillernde Figur des M. I. Tereschtschenko (1886–1958): Der liberale Großbürger taucht um 1900 schlagartig in den Kreisen der vornehmen Welt von Moskau und Petersburg auf, beteiligt sich an einer Verschwörung gegen den Zaren und wird 1917 Mitglied der Provisorischen Regierung. Als Finanz- und Außenminister spielt er eine entscheidende Rolle in der Geschichte Russlands im Ersten Weltkrieg, die mit der Oktoberrevolution eine Wendung nimmt.
Die aus dem Geiste Dostojewskijs verfasste Parabel über die Verstrickungen des Einzelnen im Zeitalter der Totalitarismen, führt durch ganz Europa: nach Schweden ins Haus Wallenberg, nach England in die Welt der Aristokratie, des britischen Geheimdiensts und der großen russischen Exilmusiker, in das Frankreich der Kasinos und in die Kreise der weißen russischen Emigration, bis nach Deutschland zu einem dubiosen Ex-Nazi.


