Drago Jančar

Brioni

Und andere Essays

Aus dem Slowenischen von Klaus Detlef Olof u. a.

Hardcover, 217 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-202-5

€ [D/A] 19,50 / € [I] 18,50

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Essay Slowenien Ljubljana Jančar, Drago Balkan Transfer Bibliothek Postkommunismus Tito


Mit beißender Ironie rechnet der große slowenische Schriftsteller in seinen Essays mit der Vergangenheit ab und analysiert politische wie literarische Phänomene der Gegenwart.

In den vorliegenden Essays erweist sich Drago Jančar als scharfer Gegner jeglicher Form von Totalitarismus und Unfreiheit sowie ihrer Restspuren in der slowenischen Gesellschaft und anderswo in Osteuropa. Neben der Auseinandersetzung mit dem ideologisch-politischen Wildwuchs in Mittel- und Südosteuropa enthält der Band Überlegungen des Autors zur osteuropäischen Literatur als integrativem Bestandteil der europäischen oder etwa den schriftstellerischen Versuch der Deutung von Handkes „Wiederholung“ sowie eine neue Lesart von Kafkas „Prozess“. In Slowenien gilt Jančar nicht nur als exzellenter Romancier, sondern auch als luzider und scharfsinniger Analytiker sowohl gesellschaftlicher als auch literarischer Fragen. Seine Essays erschienen in den bedeutendsten Zeitungen und Zeitschriften Osteuropas und wurden in Warschau, Budapest und Prag veröffentlicht.

> Pressestimmen zum buch

„Grandios zeigt Jancar, welche Funken ein Autor aus dem Material der Geschichte schlagen kann, wenn er gängige Sinnkonstruktionen aufbricht und der Schwerkraft der Chronologie einen souveränen Umgang mit den Zeitebenen entgegensetzt.“

Die Presse, Spectrum

„Jancars Reflexionen sind zugleich Zwie- und Selbstgespräche, sind Analysen, Polemiken und Plädoyers eines aufgeklärten mitteleuropäischen Zeitgenossen.“

Neue Zürcher Zeitung

„Ein scharfzüngiger Beobachter blieb Drago Jancar, der bedeutendste Gegenwartsautor seines Landes, auch im unabhängigen Slowenien – in Interviews und in Essays.“

Neue Zürcher Zeitung

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