Anita Pichler

Wie die Monate das Jahr

Erzählung

Neuausgabe, mit einem Nachwort von Christine Riccabona und einer editorischen Notiz von Sabine Gruber und Renate Mumelter,
und zwei Radierungen von Markus Vallazza
Transfer Bibliothek 122

Gebunden mit Schutzumschlag,
160 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-649-8

€ [D/A] 19,90 / € [I] 18,80

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Pichler, Anita Oswald von Wolkenstein Beziehungen Einsamkeit ladinisch Dolomiten Identität Vallazza, Markus


Gegenwart, gespiegelt im Mittelalter Oswalds von Wolkenstein – eine Prosa von irritierendem Reiz

Myriam, die Ich-Erzählerin hat sich für ein Jahr von ihrer Arbeit als Werbegrafikerin zurückgezogen; sie will zeichnen. Sie „zeichnet mit der Seele“ und vergewissert sich dabei ihrer selbst.
Ganz anders fühlt und lebt Max Leiser, Inhaber einer Werbeagentur, Myriams Auftraggeber und männlicher Antipode – für ihn ist „die Welt ein Schachbrett“. Als Max verreist, berichtet Myriam in Briefen von ihrer Arbeit an den Zeichnungen zum mittelalterlichen Barden Oswald von Wolkenstein, in dem sie Max spiegelt und sich ihm nähert – so wie anderen Gestalten der Wolkensteinlegende.
Anita Pichlers dreigeteilte Erzählung, erstmals 1989 erschienen, ist eine schillernde, mehrschichtige Szenenfolge aus kleinen Prosasegmenten. Hier bildet sich Gegenwart in der Vergangenheit ab, Myriam verwebt die Begebenheiten aus ihrem Alltag mit den Geschichten um Oswald von Wolkenstein und den ladinischen Legenden.

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