Hrsg. von

Arnulf Knafl

Mozarts Zauberkutsche

Neue literarische Nachschriften zu Mozart

Gebunden mit Schutzumschlag, 312 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-333-6

€ [D/A] 22,50 / € [I] 21,30

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Essay Mozart, Wolfgang Amadeus Reader Knafl, Arnulf Musik Transfer Bibliothek Südosteuropa Rosendorfer, Herbert Ferić, Zoran Salzburg


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Mozart 2006 – literarische Anverwandlungen des Musikalischen anlässlich des 250. Geburtsjahres

Mozart hat sich selbst stets als „Musikus“ definiert und es den Dichtern schwer gemacht, seine Persönlichkeit und sein Genie sprachlich zu fassen. In der vorliegenden Anthologie nehmen 25 Autorinnen und Autoren aus Österreich, Slowenien, Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Polen, Kroatien und Russland die Herausforderung an und schreiben anlässlich des Jubiläums Texte zu Mozart: Unterschiedliche poetische Formen – Szenen, Gedichte, Prosapoeme, Essays und narrative Miniaturen – bilden ein Kaleidoskop der Bewunderung, der Präsenz, der Widersprüchlichkeit, bringen einen unergründlichen Charakter zur Sprache, eine Existenz als Wunderkind und sozial Scheiterndem, einen Künstler zwischen Tradition und Individualität. Die versammelten Texte beziehen sich auf das Geheimnis seiner Musik, folgen dem Kosmos seiner Opernfiguren und erweitern ihn, inszenieren den Briefeschreiber Mozart neu und illustrieren das groteske Verhältnis zwischen Verkennung zu Lebzeiten und Vergöttlichung durch die Kulturindustrie in der Gegenwart. Mit Beiträgen von Michal Ajvaz, Zoltán András Bán, Andrej Blatnik, Zoran Ferić, Franzobel, Mila Haugova, Bodo Hell, Peter Henisch, Margret Kreidl, Martin Kubaczek, Herbert Maurer, Friederike Mayröcker, Slavko Mihalič, Ernst Nowak, Jost Perfahl, Dmitri Prigow, Herbert Rosendorfer, Lew Rubinstein, Gerhard Rühm, Hermann Schlösser, Birgit Schwaner, Ferdinand Schmatz, Julian Schutting, Peter Turrini, Tomas Venclova, István Vörös, Peter Waterhouse, Adam Wiedemann

> Pressestimmen zum buch

„Die Anthologie mit Prosastücken, Gedichten und Essays nimmt sich des musikalischen Genies ironisch an und bisweilen auch pathetisch, aufklärerisch im Sinne Mozarts jedenfalls, und das liegt vor allem in der Fülle literarischer Prominenz, die sie versammelt.“

Neue Zürcher Zeitung

„In vielfältigen Textformen – über narrative Miniaturen, Gedichte, Prosatexte, Collagen bis hin zu Szenen und Essays ist alles vertreten – entstehen literarische Anverwandlungen, die einmal ernst und seriös, einmal heiter und verspielt daherkommen.“

Neue Zürcher Zeitung