Maria E. Brunner

Was wissen die Katzen von Pantelleria

Prosa

Gebunden mit Schutzumschlag, 168 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-330-5

€ [D/A] 19,50 / € [I] 18,50

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Brunners Momentaufnahmen von Landschaften und ihren Menschen erzählen vom Krieg am Balkan, Alltag in Sizilien, Selbstgefälligkeit in den Alpen und Wohlstandsdepression in der deutschen Provinz.

Maria E. Brunner bereist oder bewohnt den Balkan, Sizilien, Tirol diesseits und jenseits des Brenners und Deutschland, ihre Texte erzählen von vier Landschaften und ihren Bewohnern. Sie blickt auf die Menschen, erzählt ihre Geschichten von Trennung, Krieg, Liebe, Lüge und Tod, verpackt in die Poesie ihrer Sprache – die häufig offen lässt, was Mythos und was Abbild von Realität ist. Es sind Frauen, die ihre Welt zusammenhalten, „ganze Männer“ sowie hoffnungslos unnütze Träumer, Idealisten, die von Freiheit und Gerechtigkeit reden, Wanderer oder Menschen, die fliehen. Sie schreibt von den Aufmärschen der Ewiggestrigen, von der Saturiertheit, vergegenwärtigt die Stimmung der alpinen Enge und der Dumpfheit der deutschen Provinz. Diese Prosa ist Reise und Innehalten zugleich, sie ist leise, auch wenn sie von großen oder grausamen Geschehnissen spricht.

> Pressestimmen zum buch

„Der Süden, den sie in ihren Reiseskizzen heraufbeschwört, ist wild, archaisch, bedrohlich und todesbesessen, der Blick des Erzählers gefärbt von der Sehnsucht nach dem Fremden, der Verzauberung durch das Dunkle, Abwegige.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ob Palermo oder Bozen, das 'Novotel Feuerbach' oder Virovitica – Maria E. Brunner beobachtet mit scharfem Blick einen Mikrokosmos und erschließt dabei eine makrokosmische Welt [...] Auf eindrucksvolle Art zeigt sie wie Topographisches und Biographisches zueinander gehören.“

Neue Zürcher Zeitung

„Maria E. Brunner macht ihr eigen Ding, sie hat ihren eigenen Ton und ihre eigene seltsame Bildkraft.“

Die Presse

„Eine andere, anregende Art der Reisebeschreibung abseits der klassischen Abfolge von Aktion, minutiöser Beschreibung und Pauschalurteilen über fremde Länder und Sitten.“

bn.bibliotheksnachrichten

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