Anita Pichler

Haga Zussa

Die Zaunreiterin. Erzählung

Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Sabine Gruber und Renate Mumelter

LV Gebunden mit Schutzumschlag, 130 S., 13,5 x 21 cm

ISBN 978-3-85256-284-1

€ [D/A] 18,00 / € [I] 17,00

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Erzählung Linien Pichler, Anita Körper DDR Enge Transfer Bibliothek Mumelter, Renate Gruber, Sabine


Die Neuausgabe der von der Kritik hoch gelobten Erzählung von Anita Pichler, die sie auf einen Schlag bekannt gemacht hat.

Haga Zussa ist eine Hexe: Sie reitet auf dem Zaun, sitzt auf der Grenze zwischen Eingefriedetem und Offenem, auf der Schwelle vom Heimischen zum Unheimlichen; sie ist eine Grenzgängerin, weiß nicht, wo sie sich „wirklich“ befindet. Anita Pichler erzählt die Geschichte einer Frau, die nach außen hin „funktioniert“: Sie schlägt sich mit Gelegenheitsarbeiten durch, verteilt Fragebögen und erhält absurde Antworten. In einer der zahllosen Wohnungen, durch die sie streift, trifft sie jemanden, den sie kennt, den sie aus dem Gedächtnis gelöscht hat – „Uta, die ich nie im Leben wiedersehen wollte“. In dem Moment, da ein Schatten der Vergangenheit auftaucht, begreift die Protagonistin, dass sie die Auseinandersetzung mit den lange verdrängten und verleugneten Geschehnissen suchen muss. „Haga Zussa. Die Zaunreiterin“ ist eine ungewöhnlich selbstsichere Erzählung, ein poetischer Bilderbogen, ein mehrstimmiges Szenario einer Innenwelt, die sich Stück für Stück nach außen kehrt. Die Erzählung ist mit einem Nachwort der Nachlassverwalterinnen Sabine Gruber und Renate Mumelter versehen.

> Pressestimmen zum buch

„Im konkreten Erzählen, im knappen Skizzieren der Personen, im Andeuten von Situationen gelingen Anita Pichler suggestive Bilder, eigensinnige Passagen [...] Anita Pichler hat allerhand gewagt in ihrem ersten Buch.“

Die Zeit

„Ein Buch, das sich immer wieder neu lesen lässt [...] Der Reiz der Geschichte geht von der Unvorhersehbarkeit und Mystik aus, in die Anita Pichler ihre Hauptfiguren immer tiefer verstrickt.“

Buchkultur

„An dieser Erzählung wird man auch fortan nicht vorbeikommen.“

Ö1, Ex libris

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