Alexander Pjatigorskij
Foto: Uldis Tirons

Alexander Pjatigorskij

1929 in Moskau geboren. Nach dem Studium der Philosophie war Pjatigorskij Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften und der Universität Moskau. 1974 emigrierte er nach England, arbeitete als Professor für alte indische Geschichte an der Universität London. Gastprofessuren führten ihn nach Deutschland, Australien, Italien, Israel und in die USA. Publikationen zur Semiotik, Philosophie, russischen Literatur und indischen Mythologie, u. a.: „Symbol und Bewußtsein“ (gemeinsam mit M. Mamardaschwili, 1978), „The Buddhist Philosophy of Thought“ (1984), „Philosophie einer Gasse“ (dt. 1997), „Mythological Deliberations“ (1993), „The Phenomenon of Freemasonry“ (1995), „Ausgewählte Werke“ (russ. 1996), „Philosophy of Observation“ (2001), „Träume und Alpträume“ (russ. 2001). Andrej-Belyi-Preis (Petersburg) 2000.